Was sind Schlafstörungen?

Viele Menschen liegen stundenlang wach im Bett und können nicht einschlafen, durchschlafen oder wachen zu früh auf. Passiert dies regelmäßig, sollte man die Ursachen abklären, es könnte sich um Schlafstörungen handeln. Rund vier Prozent der Bevölkerung leiden an Schlafstörungen.

Schlafstörungen Die Internationale klassifikation von Schlafstörungen (ICSD) unterscheidet 80 verschiedene Formen von Schlafstörungen. Psychisch bedingte Schlafstörungen lassen sich in 2 Hauptgruppen unterteilen. Die zwei Hauptgruppen der Schlafstörungen lassen sich in Dysomien und Parasomnien einteilen.

  • Dyssomien
  • Parasomnien

Darunter fallen die Arten: Insomnien, (Einschlaf- Durchschlafstörungen), eine Hypersomnie, bei einer ausgeprägten schläfrigkeit, oder auch Parasomnien, sind Alpträume, oder auch Schlafwandeln.

Die durchschnittliche Schlafdauer beträgt 7 – 8 Stunden bei einem erwachsenen, während Babys noch bis zu 16 Stunden schlaf benötigt, ein älterer Mensch schläft nur noch 5 – 6 Stunden. Das Schlafbedürfnis nimmt also im Laufe des Lebens ab. Normaler Schlaf gliedert sich in 5 Schlafstadien, die sich zyklisch wiederholen.

Während des Schlafs treten Phasen mit schnellen Augenbewegungen auf, sogenannte REM-Phasen. (rapid eye movement). Diese Phase wird als aktive Schlafphase bezeichnet.

Ca. 30 % der Bevölkerung leiden an Schlafstörungen. Besonders häufig sind Frauen und alte Menschen betroffen.

Die Gründe der Schlafstörungen können vielfältig sein, u.a können :

  • körperliche Erkrankungen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, u.v mehr)
  • Seelische Erkrankungen (Depressionen, Manie, Süchte)
  • Situative Faktoren (ungewohnte Umgebung)
  • Psychosoziale Belastungen (berufliche Situationen)
  • Medikamente / Drogen (Antibiotika, Beta-Rezeptorenblocker)

und andere Faktoren eine Rolle beim Schlafen darstellen.  In erster Hinsicht sollte das Problem erkannt werden, die Art der Schlafstörung.

  • Bei einer Insomnie ist die Dauer oder Qualität des Schlafs über einen längeren Zeitraum ungenügend
  • Bei einer Hypersomnie besteht die stark ausgeprägte Müdigkeit

Natürlich gibt es auch die Schlaf-Wach-Rythmus Störungen, betroffene wachen, wenn andere Schlafen und sind dafür tagsüber müde und haben Schlafanfälle. Eine weitere Gruppe sind Menschen in Schichtsystemen, deren innere Uhr nicht mehr richtig funktioniert.

Schlafstörungen lassen sich behandeln.

Natürlich sollte in erster Hinsicht Lärmbelästigungen, Substanzen wie Kaffee, Tee, Nikotin kurz vor dem Schlafengehen vermieden werden. Um einen Schlaf zu fördern, sollten regelmäßige Schlafenszeiten eingehalten werden, optimale Schlaftemperaturen und weitere Faktoren berücksichtig werden.

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Tipps gegen Schlafstörungen

Diese Tipps haben schon vielen Menschen zu einem besseren Schlaf verholfen.

1. Müde ins Bett gehen.

Nicht ins Bett gehen, wenn du noch nicht müde bist. Dein Bett sollte zum schlafen benutz werden, lass den Fernseher aus, Lese nicht im Bett, lass dein Handy aus dem Bett, nicht am Computer spielen. Nutze dein Bett ausschließlich zum Schlafen.

2. Raumtemperatur sollte stimmen

Die Temperatur sollte idealerweise zwischen 16 – 18 Grad sein. Wer schwitzt oder friert, wird nachts vermutlich wach.

3. Mahlzeiten vor dem Schlafen

Vor dem Schlafen sollte du schwere Mahlzeiten auslassen, denn deine Magen-und Darmaktvität führt zu einem unruhigen Schlaf.

4. Vor dem Schlafen keine extremen Aktivitäten

Am besten 2 Stunden vor dem Schlafengehen keine extremen Aktivitäten, wie Krafttraining ausführen. Deine erhöhten Temperaturen könnten den Schlaf, oder einschlafen verzögern. Vor dem Schlafen eignet sich eine allgemeine sportliche Aktivität, ein Ausdauertraining wäre zu empfehlen. Cardio auf dem Crosstrainer, oder eine Runde spazieren gehen.

5. Am Tag wach bleiben!