Was sind Schlafstörungen?

Schlafstörungen Die Internationale klassifikation von Schlafstörungen (ICSD) unterscheidet 80 verschiedene Formen von Schlafstörungen. Psychisch bedingte Schlafstörungen lassen sich in 2 Hauptgruppen unterteilen. Die zwei Hauptgruppen der Schlafstörungen lassen sich in Dysomien und Parasomnien einteilen.

  • Dyssomien
  • Parasomnien

Die durchschnittliche Schlafdauer beträgt 7 – 8 Stunden bei einem erwachsenen, während Babys noch bis zu 16 Stunden schlaf benötigt, ein älterer Mensch schläft nur noch 5 – 6 Stunden. Das Schlafbedürfnis nimmt also im Laufe des Lebens ab.  Normaler Schlaf gliedert sich in 5 Schlafstadien, die sich zyklisch wiederholen.

Während des Schlafs treten Phasen mit schnellen Augenbewegungen auf, sogenannte REM-Phasen. (rapid eye movement). Diese Phase wird als aktive Schlafphase bezeichnet.

Ca. 30 % der Bevölkerung leiden an Schlafstörungen. Besonders häufig sind Frauen und alte Menschen betroffen.

Die Gründe der Schlafstörungen können vielfältig sein, u.a können :

  • körperliche Erkrankungen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, u.v mehr)
  • Seelische Erkrankungen (Depressionen, Manie, Süchte)
  • Situative Faktoren (ungewohnte Umgebung)
  • Psychosoziale Belastungen (berufliche Situationen)
  • Medikamente / Drogen (Antibiotika, Beta-Rezeptorenblocker)

und andere Faktoren eine Rolle beim Schlafen darstellen.  In erster Hinsicht sollte das Problem erkannt werden, die Art der Schlafstörung.

  • Bei einer Insomnie ist die Dauer oder Qualität des Schlafs über einen längeren Zeitraum ungenügend
  • Bei einer Hypersomnie besteht die stark ausgeprägte Müdigkeit

Natürlich gibt es auch die Schlaf-Wach-Rythmus Störungen, betroffene wachen, wenn andere Schlafen und sind dafür tagsüber müde und haben Schlafanfälle. Eine weitere Gruppe sind Menschen in Schichtsystemen, deren innere Uhr nicht mehr richtig funktioniert.

Schlafstörungen lassen sich behandeln.

Natürlich sollte in erster Hinsicht Lärmbelästigungen, Substanzen wie Kaffee, Tee, Nikotin kurz vor dem Schlafengehen vermieden werden. Um einen Schlaf zu fördern, sollten regelmäßige Schlafenszeiten eingehalten werden, optimale Schlaftemperaturen und weitere Faktoren berücksichtig werden.

Entspannnungsübungen und autogenes Training sind sehr hilfreich

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